SVP Obwalden greift Federer-Sitz nicht an

Die Partei will erst wieder bei den Gesamterneuerungswahlen antreten

Der Obwaldner Regierungsrat Paul Federer

Die Obwaldner SVP tritt bei den Regierungsrats-Ersatzwahlen im Februar nicht an. Sie verzichtet auf eine Kandidatur, hiess es an der gestrigen Delegiertenversammlung.

Baudirektor Paul Federer hatte im März seinen Rücktritt per Sommer 2017 angekündigt. Seine Ersatzwahl ist auf den 12. Februar angesetzt. Die Obwaldner SVP kämpft aber nicht um den Sitz von Federer. Die Partei will erst wieder bei den Gesamterneuerungswahlen von 2018 antreten. Auch die FDP selber stellt für die Wahl keinen eigenen Kandidaten auf, sondern unterstützt den parteilosen Josef Hess. Hess ist Vizedirektor des Bundesamts für Umwelt.

Vor Federer war in der laufenden Legislatur bereits Regierungsrat Hans Wallimann (CVP) zurückgetreten. Sein Parteikollege Christoph Amstad eroberte den Sitz Anfang Jahr in stillen Wahlen. Auch jetzt zeichnen sich wieder stille Wahlen ab. Wahlvorschläge müssen bis am 12. Dezember eingereicht sein. Neben Federer und Amstad gehören dem Obwaldner Regierungsrat zur Zeit Niklaus Bleiker (CVP), Maya Büchi (FDP) und Franz Enderli (CSP) an.