Vernetzt: Mit Facetune 2 zum perfekten Gesicht

In-App Käufe und Abo verärgern allerdings Kunden

Aus diesem Bild von Radio Pilatus Moderator Damian Betschart wird mit ein paar Handgriffen in Face Tune 2... ...dieses Bild. Einige Ähnlichkeiten mit Alvaro Soler würden wir sagen. Den Pulli haben wir leider so auf die Schnelle nicht weggekriegt. Die Möglichkeiten von Face Tune 2 sind beeindruckend. Allerdings nerven die vielen In-App Käufe bzw. Abos, welche nötig sind, alle Funktionen freizuschalten.

Das makellose Gesicht war bis vor ein paar Jahren den Supermodels auf Hochglanz-Magazinen vorbehalten. Heute retuschiert man sich mit ein paar Klicks auf dem Smartphone reif fürs Cover. Das war bis anhin die Domäne von Facetune. Die App für stolze 6 Franken (iOS) hielt sich seit langem in den Top-Ten der verkauften Apps. Die Nachfolge App "facetune 2" bietet noch einige Funktionen mehr - hat aber zum Ärger der Fangemeinde auch ein neues Businessmodell. Statt einem einmaligen App-Kauf gibt es In-App Käufe für über 50 Franken - oder man löst ein Abo für 4 Franken im Monat bzw. 21 Franken im Jahr.

Abgesehen vom Ärger über das Businessmodell ist die App aber durchaus beeindruckend. Neuer Hintergrund? Kein Problem... Das geht mit etwas Geschick in 2 Minuten. Sympathisches Lächeln statt griesgrämiges Gesicht - mit Schiebregler gelöst. Pickel, Hautunreinheiten, rote Augen natürlich sowieso kein Problem. Auch die etwas schräge Nase kann man mit virtueller Beleuchtung aus der anderen Richtung gut kaschieren. Und natürlich gibt es etwas natürlich Bräune in das winterlich bleiche Gesicht. Man kann sich natürlich auch zu einem Monster frankensteinscher Dimension verunstalten. Das geht mitunter gar sogar einfacher als umgekehrt. Ja auch unfreiwillig, wie man immer wieder beobachten kann...

facetune2 gibt es bislang nur für iOS (facetune ist auch für Android erhältlich)

Audiofiles

  1. Vernetzt vom 6.12.16. Audio: Boris Macek