Tagfahrlicht reicht bei Nebel nicht

Luzerner Polizei rät zu Vorsicht bei schwierigen Lichtverhältnissen

„Motor ein, Licht an“ für mehr Sicherheit im Strassenverkehr Die Polizei will mit diesen Plakaten den Blick der Verkehrsteilnehmer "schärfen".

Die Luzerner Polizei macht klar: Bei den jetzigen Witterungsverhältnissen reiche das Tagfahrlicht meistens nicht aus. Fahrzeuglenkende müssten zwingend das Abblendlicht einschalten.

In diesen Tagen stelle man immer wieder fest, dass sich viele Fahrzeuglenkende nur auf die Lichtautomatik verlassen würden und deshalb oft nur mit Tagfahrlicht unterwegs seien. Das könne gefährlich werden, warnt die Luzerner Polizei die Bevölkerung in einer Mitteilung. Tagfahrlichter seien Frontlichter mit deutlich geringerer Leuchtkraft als Abblendlichter und seien deshalb kein Ersatz bei schlechten Lichtverhältnissen. "Zudem bleiben beim Fahren mit Tagfahrlicht bei vielen Fahrzeugen die Rücklichter dunkel", so die Polizei weiter. "Fahrzeuge ohne eingeschaltete Rücklichter werden deshalb vom nachfolgenden Verkehr nicht oder erst sehr spät wahrgenommen." Dadurch steige das Unfallrisiko für Auffahrunfälle massiv an.

Auf Nummer sicher gehen

Gerade in den Wintermonaten ist es laut der Luzerner Polizei besonders wichtig, die Stellung des Lichtschalters zu überprüfen, bevor man losfährt. Bei Dämmerung und anderen Sichtbehinderungen wie Nebel, Regen oder Schneefall sei zwingend das Abblendlicht einzuschalten, damit man für die anderen Verkehrsteilnehmenden auch gut sichtbar ist. Zudem könne man sich - je nach Situation - auch eine Busse von 40 Franken ersparen.