Luzern: Alleinerziehende brauchen besonders häufig Sozialhilfe

Junge Erwachsene deutlich unter dem Schnitt

Hilfsbedürftige werden genau unter die Lupe genommen.

Alleinerziehende Elternteile und ihre Kinder sind im Kanton Luzern häufig auf Sozialhilfe angewiesen. Bei ihnen sei das Armutsrisiko um ein Vielfaches höher als in anderen Haushalten, schreibt das Luzerner Statistikamt LUSTAT in einer Mitteilung. 

Die Auswertung aus dem Jahr 2015 zeigt, dass gut 20 Prozent aller alleinerziehenden Mütter und Väter im Kanton Luzern Sozialhilfe bekommen haben. Bei allen anderen Haushalten waren es nicht einmal drei Prozent, heisst es in der Mitteilung von LUSTAT weiter. Je älter die Kinder werden, desto weniger brauchen die Eltern jedoch Sozialhilfe. Der Grund dafür ist, dass die Eltern dann selber wieder mehr arbeiten können.

Auffällig im Kanton Luzern ist laut dem Luzerner Statistikamt die tiefe Sozialhilfequote bei jungen Erwachsenen. Verglichen mit anderen Kantonen bezogen unterdurchschnittlich wenige 18 – 25-Jährige Sozialhilfe.