Mutterschaft als Karriere-Killer?

Studie der Hochschule Luzern zeigt: Gleichstellung hinkt

Für viele Mütter sind Kinder noch immer berufliche Karriere-Killer.

Für viele Frauen ist die Mutterschaft noch immer ein beruflicher Karriere-Killer. Obwohl immer mehr Firmen Anstrengungen für die Vereinbarkeit von Karriere und Familie machen, bleibt die Mutterschaft ein grosses Hindernis. Dies belegt eine Studie der Hochschule Luzern, in der NZZ am Sonntag.

Der Diversity-Index der Hochschule Luzern zeigt, dass es Frauen nach wie vor schwer haben berufliche Karriere und Kinder unter einen Hut zu bringen. Von denjenigen Frauen, welche es in einen Geschäftsleitung eines Grossunternehmens geschafft haben, sind gerade einmal ein Viertel auch Mütter. Je höher dabei die Hirarchie in der Firma, desto tiefer der Frauenanteil. Gemäss der Studie müssten viel mehr Teilzeit-Stellen in Führungsetagen angeboten werden. damit dort der Anteil der Mütter wieder steigt. Noch immer verlieren Firmen fast die Hälfte der weiblichen Angestellten, weil diese Mütter werden.

Der Diversitiy-Index der Hochschule Luzern zeichnet Firmen mit flexiblen Arbeitsmodellen aus. An der Spitze des neuesten Rankings stehen die Credit Suisse, Axa Winterthur, das Paul-Scherrer-Institut, Ikea und Skyguide.