Besserer Hochwasserschutz im Littauerboden

Die Kantonsregierung will den Abschnitt besser schützen

Die beiden Gebiete (rote Kreise) im Littauerboden waren von den Hochwasser jeweils stark betroffen

Immer wieder war das Industriegebiet im Littauerboden von Hochwasser betroffen. Doch mit überschwemmten Kellern, Gebäuden und Garagen soll nun Schluss sein. Der Hochwasserschutz soll verstärkt werden.

Für rund 14 Millionen Franken soll der gut ein Kilometer lange Abschnitt, etwa beim Stahlwerk Swiss Steel, sicherer gemacht werden. Die Luzerner Kantonsregierung hat beim Kantonsparlament einen entsprechenden Kredit beantragt. Der Bund dürfte sich mit rund sechs Millionen Franken beteiligen, aber auch die Gemeinden Luzern und Emmen sowie Private werden in die Pflicht genommen. Der Kanton Luzern wird voraussichtlich rund 4.2 Millionen Franken an das Projekt beisteuern.

Die Kleine Emme ist auf diesem Abschnitt bereits stark verbaut, so die Luzerner Regierung. Es gäbe dadurch nur wenige Möglichkeiten um den Gewässerrand zu erweitern. Geplant ist, das linke und rechte Ufer mit neuen Mauern zu steileren Böschungen auszubauen. Die Flussohle soll ebenfalls neu gestaltet und die Schwellen zurückgebaut werden. Dies alles mit dem Ziel, dass die Kleine Emme künftig besser und schneller abfliessen kann.

Nach dem Hochwasser 2005 hatte der Kanton Luzern beschlossen, den Hochwasserschutz an der Kleinen Emme von der Fontanne im Entlebuch bis hin zur Eimündung in die Reuss beim Seetalplatz zu verbessern. Dies ist ein Abschnitt von 23 Kilometern. Läuft alles wie geplant, sollen die Bauarbeiten 2017 und 2018 ausgeführt werden.

Audiofiles

  1. Hochwasserschutz-Projekt im Littauerboden. Audio: Philipp Breit