Die Schweiz hat gebebt: Erdbeben der Stärke 4,6

Bislang keine Schäden bekannt

In der Zentralschweiz hat am Montagabend die Erde gebebt. Das Beben - welches in der ganzen Schweiz gespürt wurde - erreichte eine Stärke von 4,6 und gehört zu den stärksten Beben der letzten Jahre. Über Schäden ist bislang nichts bekannt. 

Laut dem Schweizerischen Erdbebendienst der ETH Zürich ereignete sich das Erdbeben um 21.12 Uhr. Es wurde im Kanton Schwyz, sechs Kilometer nordöstlich des Klausenpasses registriert. Später wurde Linthal im Kanton Glarus als Ort des Bebens angegben. Damit war das Epizentrum zwischen den Kantonen Schwyz, Uri und Glarus. 

Keine Schäden in der Zentralschweiz / Schweiz
Über Schäden in der Zentralschweiz - und auch in der ganzen Schweiz - ist bislang nichts bekannt. Auf Anfrage bei den Zentralschweizer Polizeien stellte sich heraus, dass es in den Kantonen Schwyz und Uri am meisten Meldungen gegeben hat. Die Urner Polizei konnte noch keine Zahl nennen, im Kanton Schwyz seien um die 20 Meldungen eingegangen. Im Kanton Luzern waren es 7 Meldungen, in Nidwalden 4, in Obwalden 8 bis 10 und in Zug etwa 3. 

Eines der stärksten Beben
Das Erdbeben von Montagabend war laut dem Erdbebendienst eines der stärksten der letzten Jahre: "Ein Beben dieser Stärke tritt in der Schweiz im Schnitt alle paar Jahre einmal auf. Das letzte Beben mit einer vergleichbaren Stärke ereignete sich am 8. September 2005 bei Vallorcine (F) nahe der Schweizer Grenze. Es wurde vor allem im Wallis stark verspürt", steht auf der Internetseite des Erdbebendienstes. 

Hier geht es zum Bericht des Schweizerischen Erdbebendienstes. 

Audiofiles

  1. Erdbeben auch in der Zentralschweiz spürbar. Audio: Sämi Deubelbeiss