2016 so wenige Verkehrstote wie selten

Nur im Jahr 1945 gab es noch weniger Todesopfer

Am zweitwenigsten Verkehrstote seit Beginn der Messungen 1940. Entwicklung der Unfälle im Strassenverkehr

Auf Schweizer Strassen sind im vergangenen Jahr so wenig Menschen ums Leben gekommen wie fast noch nie. Es gab 216 Todesopfer, 37 weniger als im Vorjahr. Nur im Jahr 1945 hat es mit 211 Toten noch weniger Todesopfer gegeben. Das zeigen die Zahlen des Bundesamtes für Strassen. Gemessen werden die Zahlen seit 1940.

Am meisten Strassentote gab es im Jahr 1971 mit 1773 Toten. Seither sank die Zahl kontinuierlich um insgesamt 88 Prozent. Unter anderem gab es im vergangenen Jahr weniger getötete Motorradfahrer. Dafür hat es mehr schwerverletzte E-Bike und Velofahrerinnen und -fahrer gegeben. Die Zahl stieg von 838 auf 854. Das vermehrte Aufkommen von E-Bikes in den vergangenen Jahren hat zu einem deutlichen Anstieg der Unfallopfer geführt und erreichte bei den Getöteten 2015 und bei den Schwerverletzten 2016 einen Höchstwert. 

Hier geht es zur gesamtem Mitteilung des Bundesamtes für Strassen.