Aus Neugier: Parmelin löst Luftalarm aus

Der Verteidigungsminister wollte sich ein Bild einer Eskorte machen

2 F/A-18 Kampfjet eskortierten das Flugzeug von Bundesrat Guy Parmelin.

Bundesrat Guy Parmelin wollte einmal wissen, wie es ist, wenn zwei Armeejets ein Passagierflugzeug eskortieren. Deshalb beschloss er am Mittwoch auf der Rückkehr aus dem Ausland, für sein eigenes Flugzeug den Luftpolizeidienst auszulösen.

Die beiden F/A-18-Kampfjets flogen daraufhin zu Parmelins Flugzeug, eskortierten dieses und flogen so am späteren Mittwochnachmittag über die Stadt Bern. Danach landete sein Flugzeug auf dem Regionalflughafen Bern in der Nähe von Belp. Das berichtete am Donnerstagmittag das Regionaljournal Bern Freiburg Wallis.

Gemäss Armeesprecher Daniel Reist war es ein spontaner Einfall von Verteidungsminister Guy Parmelin. Nachdem es hin und wieder Zwischenfälle gab, in welchen sich andere Länder über den Schweizer Luftpolizeidienst beklagten, wollte er diesen nun einmal selber testen. Laut Reist bedeutete die Eskorte der zwei F/A-18 für Bundesrat Parmelins Flugzeug für die Schweizer Luftwaffe keinen zusätzlichen Aufwand. Parmelin sei von der Begleitung der beiden Armeejets sehr beeindruckt gewesen. Der Flug der drei Flugzeuge über die Stadt Bern war in der Bundesstadt gut zu hören und sorgte für Aufregung.