Weniger Einbrüche im letzten Jahr

Gegenüber 2015 sank die Zahl an Einbrüchen um 13 Prozent

Einbrecher (Symbolbild)

Im letzten Jahr hat es in der Schweiz weniger Einbrüchen gegeben. Im Vergleich zu 2015 sank ihre Anzahl um 13 Prozent. Auch die Widerhandlungen gegen das Strafgesetzbuch nahmen im letzten Jahr ab.

Insgesamt ist im letzten Jahr in der Schweiz 36'970 Mal eingebrochen worden, teilt das Bundesamt für Statistik mit. Das sind 13 Prozent weniger als noch 2015. Zählt man die Einschleichdiebstähle hinzu, also wenn Diebe beispielsweise durch offene Türen oder ein offenes Fenster ins Haus eingedrungen sind, kam es im letzten Jahr pro Tag zu 127 polizeilich registrierten Einbrüchen. Insgesamt waren letztes Jahr rund 6 von 1000 Einwohnerinnen und Einwohner von Einbruch- oder Einschleichdiebstählen betroffen. Die meisten Einbrüche ereigneten sich in den eigenen vier Wänden.

Seit 2009 noch nie so wenige Straftaten

Nebst den Einbrüchen nahmen im letzten Jahr auch die Widerhandlungen gegen das Strafgesetzbuch ab. Insgesamt wurden in diesem Bereich 467'731 Straftaten gezählt, das sind 4,1 Prozent weniger als 2015. Noch nie seit der Statistikrevision 2009 verzeichnete das Bundesamt für Statistik so wenige Straftaten gegen das Strafgesetzbuch. Obwohl die Zahl der Straftaten insgesamt abgenommen hat, sind auch Straftaten zu beobachten, die gegenüber dem Vorjahr zugenommen haben. Eine Zunahme gab es bei Verzeigungen gegen Verleumdungen, Beschimpfungen und übler Nachrede.