Gewisse Spitaleingriffe sollen nur noch ambulant gedeckt sein

Bund plant einheitliche Liste

Der Arzt verbindet eine verletzte Hand.

Im Kanton Luzern kommt sie in diesem Sommer und auch in Zürich kennt man sie. Die Liste mit Spitaleingriffen, welche von der Krankenkasse nur noch gedeckt sind, wenn sie ambulant durchgeführt werden. Das Bundesamt für Gesundheit plant nun ebenfalls eine solche Liste, welche für die ganze Schweiz gültig sein soll.

Kommt ein Patient am Morgen ins Spital, wird er operiert und wird am Abend wieder aus dem Spital entlassen, dann kostet es weniger und ist auch für den Patienten angenehmer. Deshalb will der Bund eine Liste einführen mit Eingriffen, welche nur noch gedeckt sind, wenn sie ambulant durchgeführt werden. Eingeführt werden soll sie im zweiten Halbjahr 2017, berichtet die NZZ am Sonntag. Verglichen mit dem Ausland hinke die Schweiz bei der ambulanten Behandlung noch hinterher. Ausserdem könne so verhindert werden, dass weitere Kantone eigene Listen ins Leben rufen.

Luzern will im Juli eine eigene Liste mit 13 Spitaleingriffen einführen, welche nur noch bei ambulanter Behandlung gedeckt sind. (Radio Pilatus berichtete) Hauptgrund sind ebenfalls die Kosten.