Zieht die USA gegen Syrien in den Krieg?

Donald Trump kündigte "Massnahmen" an

US-Präsident Donald Trump gibt der syrischen Regierung die Schuld am Giftgasangriff.

Für US-Präsident Donald Trump ist klar, der syrische Präsident Assad ist Schuld am mutmaßlichen Giftgasangriff in Syrien. Bei diesem Angriff starben mehr als 70 Menschen, darunter auch viele Kinder. Trump hat die syrische Regierung scharf kritisiert.

Zieht die USA in den Krieg gegen Syrien? Dies ist unter Umständen möglich, sagte die UNO-Botschafterin der USA, Nikki Haley. Sie deutete an, dass die USA auch alleine gegen die syrische Regierung und dessen Präsidenten Assad vorgehen könne. Die Vereinten Nationen, die UNO, müsse gemeinsam handeln. Wenn sie dies nicht tun, sei die USA zu Massnahmen gezwungen, so Haley. Ob dies ein militärisches Eingreifen ist, Sanktionen oder sonstige Massnahmen, dies lies Haley jedoch offen.

Hilfsgelder in Milliardenhöhe für Syrien
In Brüssel hat die internationale Syrien-Geberkonferenz statt gefunden. 70 Länder diskutierten, wie man Syrien unterstützen können. Es gehe vor allem um die Flüchtlingspolitik aber auch die Friedensförderung. Insgesamt wurden Hilfsgelder in Höhe von 6 Milliarden Dollar gesprochen. Auch die Schweiz leistet einen Anteil, sie zahlt 74 Millionen Franken.

In Syrien herrscht siet gut sechs Jahren Krieg. Mehr als 400'000 Menschen sind nach UNO-Schätzungen bislang gestorben, mehrere Millionen sind auf der Flucht. Das Geld soll den notleidenden Menschen in Syrien und den Flüchtlingen in den Nachbarländern zugutekommen.

Insgesamt wollen die Hilfsländer Syrien mit bis zu 6 Milliarden Dollar unterstützen. Auch die Schweiz beteiligt sich mit 74 Millionen Franken daran. Es gehe vor allem um die Unterstützung von Flüchtlingen aber auch um die Friedensförderung.