Bundesbetriebe sollen Inländerpotenzial nutzen

Der Bundesrat fordert Post, SBB und Swisscom auf, ihre Personalpolitik anzupassen

Auch die Post soll den Inländervorrang light umsetzen

 

Das Referendum gegen die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative ist offiziell gescheitert.  Laut Bundeskanzlei sind nur 13''000 der erforderlichen 50'000 Unterschriften zusammengekommen. Jetzt sind die Unternehmen aufgefordert, den Inländervorrang light umzusetzen.

Die Bundesbetriebe sollen das Inländerpotenzial nutzen. Der Bundesrat hat seine Unternehmen aufgefordert, ihre Personalpolitik anzupassen.  Post, SBB und Swisscom sollen den Inländervorrang light, wie ihn das Parlament beschlossen hat, umsetzen. Die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative sieht weder Höchstzahlen für die Zuwanderung noch einen Inländervorrang vor. Sie ist dadurch mit dem Freizügigkeitsabkommen mit der EU vereinbar. Der Inländervorrang light beschränkt sich darauf, dass Stellensuchende, die bei der Arbeitsvermittlung gemeldet sind, bevorzugt werden.

Audiofiles

  1. Bundesbetriebe sollen Inländervorrang light jetzt umsetzen. Audio: Matthias Strasser