Weniger Gewaltdelikte dank neuem Polizeigesetz

Zuger Regierung möchte eine Anpassung

Der Zuger Sicherheitsdirektor Beat Villiger.

Der Kanton Zug will schwere Gewaltdelikte besser verhindern können. Die Zuger Kantonsregierung will dafür das Polizeigesetz anpassen und hat konkrete Massnahmen vorgeschlagen.

Ziel sie es, dass es weniger Gewaltverbrechen wie beispielsweise Amoläufe geben. Oftmals stelle man sich im Nachhinein die Frage: wie konnte dies passieren? Aus diesem Grund sollen die Behörden künftig enger zusammenarbeiten. Fällt einer Abteilung eine Person besonders auf oder gibt es gar Probleme, so sollen die Ämter neu eine Bedrohungsmeldung machen können. Die Polizei würde anschliessend aufgrund dieser Bedrohungsmeldung abklären, ob und wie gefählich die Person sei. Bislang braucht es für eine solche Abklärung eine Strafanzeige.

Das Zuger Kantonsparlament befasst sich im November mit den Änderungen des Polizeigesetzes. Frühestens dürfte das neue Polizeigesetz in 2 Jahren in Kraft treten.