IV-Bezüger soll über eine Million ergaunert haben

Staatsanwaltschaft fordert 5 Jahre Gefängnis

Die Waagschale der Justiz (Symbolbild)

Ein 68-jähriger Schweizer soll über Jahre hinweg zu Unrecht IV-Renten von insgesamt über einer Million Franken bezogen haben. Ab heute muss sich der Mann deswegen vor dem Nidwaldner Kantonsgericht verantworten.

Der Mann hatte sich vor inzwischen 28 Jahren bei einem Verkehrsunfall an der Wirbelsäule verletzt. Daraufhin erhielt er eine IV Rente. Trotzdem soll der 68-jährige später heimlich weiter als Inhaber und Geschäftsführer einer IT-Firma gearbeitet und dabei ebenfalls Millionen verdient haben. Die Staatsanwaltschaft fordert nun 5 Jahren Gefängnis. Der Prozess dauert voraussichtlich drei Tage.