Immer mehr gefälschte E-Mails im Umlauf

Falsche Rechnungen und angebliche Gerichtstermine

Immer mehr gefälschte E-Mails im Umlauf.

In der Schweiz sind immer mehr gefälschte E-Mails im Umlauf. Das teilt die zuständige Stelle des Bundes MELANI mit. Absender sind jeweils angeblich offizielle Stellen wie z.B. die Post, die Swisscom oder auch Kantonspolizeien.

Es gehe um falsche Rechnungen oder die Empfänger würden gebeten ein Dokument zu öffnen und auszufüllen. Der Bund rät in solchen Fällen sehr vorsichtig zu sein, da auf dem Computer eine Schadsoftware installiert werden könnte. Im Februar seien beispielsweise gefälschte Rechnungen der Swisscom verschickt und damit E-Banking-Troyaner verbreitet worden.

Falsche Einladungen
Auch gefälschte Einladungen zu Gerichtsverhandlungen oder angebliche E-Mails von der Kantonspolizei würden dazu benutzt, die Empfänger zu verunsichern, damit diese dann auf einen entsprechenden Link klicken. Bei der Post oder DHL steht im Mail oft, es gehe um angeblich erfolglose Versuche, ein Paket zuzustellen. 

Treffen zur Cybersicherheit
Zum Thema Cyberkriminalität trafen sich am Donnerstag im Kanton Aargau rund 400 Teilnehmende von Bund, Kantonen und der Privatwirtschaft zur dritten Konferenz des Sicherheitsverbundes Schweiz. Dabei wurde über die Cybersicherheit in Zeiten des Internets der Dinge (intelligente Geräte, u.a. computergesteuerte Haushaltsgeräte) diskutiert und die daraus folgenden Herausforderungen für die Schweiz.

Wer Fragen hat, kann sich bei der zuständigen Stelle des Bundes, MELANI, melden.