Die Entgleisung in Luzern kostete 11 Millionen

Die Ursache für den Zwischenfall vom 22. März ist noch immer unklar

Die Entgleisung eines Eurocity-Zugs im Bahnhof Luzern vom 22. März hat einen Schaden von insgesamt 11 Millionen Franken verursacht. Das hat die SBB bekannt gegeben.

Zwischen den Entgleisungen zweier Züge von Ende März in Luzern und Bern gibt es keinen Zusammenhang. Das hat die SBB mitgeteilt. In Bern deute alles auf einen Ermüdungsbruch an einer Weiche hin, sagte Infrastruktur-Leiter Philippe Gauderon. Was in Luzern zur Entgleisung geführt habe, sei hingegen noch unklar. Vermutlich sei es eine Verkettung von diversen kleineren Panne gewesen, die in ihrer Summe zur Entgleisung geführt habe. 

Luzern müsse weiter auf den Schluss-Bericht der Unfall-Untersuchungsstelle warten. Klar sei hingegen, dass die SBB wegen der Entgleisung in Luzern einen Schaden von insgesamt 11 Millionen Franken erlitten habe. Und klar sei auch, dass die SBB alles unternehmen werde, um die Früherkennung von Infrastruktur-Schäden noch weiter zu verbessern.

Die SBB hat nach der Entgleisung in Luzern einen Gesamtschaden von 11 Millionen Franken Ein Eurocity war im Luzerner Bahnhof bei der Ausfahrt entgleist Das Zugunglück im Bahnhof Luzern Die Passagiere waren auch über eine Stunde nach dem Unfall noch in den Wagen gefangen