Zug: Landis+Gyr baut Stellen ab

Gewerkschaft Syna spricht von "Abbau ohne Ende"

Landis+Gyr

Das Traditionsunternehmen Landis+Gyr baut bis zu 60 Stellen ab. Betroffen ist der Hauptsitz in Zug.

Im Gegenzug für den Stellenabbau in Zug würden in Tschechien und Deutschland neue Stellen geschaffen, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Nach der Verlagerung verbleiben in Zug noch 270 Stellen.

Kritik von Gewerkschaft

Als Grund für den Stellenabbau in Zug nennt Landis+Gyr den Kostendruck. Die Gewerkschaft Syna schreibt, der Abbau bei Landis+Gyr nehme kein Ende. Schon im vergangenen Jahr habe das Unternehmen 50 Stellen nach Griechenland verlagert. Ausserdem hätten schon im Frühling 20 Mitarbeitende die Kündigung erhalten.

Zukunft ungewiss

Landis+Gyr produziert Stromzähler. Wie es mit dem Unternehmen weitergeht, ist sowieso ungewiss. Es gehört dem japanischen Konzern Toshiba, und diesem geht es finanziell schlecht. Er bangt wegen Milliardenabschreibungen auf das angschlagene Atomkraftwerkgeschäft in den USA sogar um seine Existenz.