Rengg LU: Ausgelaufene Gülle verunreinigt Fliessgewässer

Die Luzerner Polizei ermittelt

Ausgelaufene Gülle verunreinigt Fliessgewässer

In der Rengg sind auf einem Bauernhof rund 150'000 Liter Gülle ausgelaufen. Diese ist über den Fischbach in den Rümlig gelaufen. Auf einer Schadensstrecke von einigen Kilometern wurden Fische in Mitleidenschaft gezogen. Auch Badeplätze sind betroffen.

Wie die Luzerner Polizei in einer Mitteilung schreibt, ist die Gülle in der Nacht auf Samstag in Rengg auf der Liegenschaft Howald ausgelaufen. Über das Wiesland seien die rund 150'000 Liter Gülle in den Fischbach und von dort in den Rümlig gelangt. Beim Zufluss vom Fischbach in den Rümlig sei die Verschmutzung erheblich.

Durch die aufgebotenen Feuerwehren sei dort das stark verschmutzte Gewässer gestaut, abgepumpt und vorsorglich auf das umliegende Wiesland ausgetragen worden. Im Anschluss habe man dem betroffenen Fliessgewässer wieder Frischwasser zugeführt.

Badegäste gewarnt

Inwiefern auch die kleine Emme betroffen sei, könne noch nicht gesagt werden. Benützer der "Freizeitanlage Schwellisee" in Malters, Ettisbühl, werden gebeten, diesem Umstand Rechnung zu tragen. Eine entsprechende Beschilderung durch die Gemeinde Malters wurde vorsorglich angebracht.

Der genaue Schadensbetrag kann laut der Polizei nicht beziffert werden. Wie die Gülle in den Fischbach gelangte ist noch nicht bekannt. Die Ermittlungen laufen. Im Einsatz standen Angehörige der Feuerwehren Entlebuch-Hasle sowie Malters-Schachen, Mitarbeiter der Dienststellen Umwelt und Energie und Landwirtschaft und Wald des Kantons Luzern.