Inwil: Bauarbeiten für Tangente Zug-Baar gestartet

Grösstes Strassenbauprojekt im Kanton Zug nimmt Gestalt an

Bruno Christen, Projektleiter Tangente Zug-Baar, erklärt die anstehenden Arbeiten Die Tangente Zug-Baar ist das grösste Strassenbauprojekt des Kantons Urs Hürlimann, Baudirektor des Kantons Zug, erläutert die Bedeutung der Tangente Zug-Baar Das Strassenbauprojekt Tangente Zug-Baar wird von diversen Umgebungsarbeiten flankiert

Die Entlastung vom Durchgangsverkehr rückt für die Stadtzentren von Baar und Zug näher: An verschiedenen Orten haben die Hauptarbeiten für die Tangente Zug-Baar begonnen. 

Bei Inwil im zugerischen Baar haben am Montagvormittag die die Hauptarbeiten für das grösste Strassenbauprojekt des Kantons angefangen. Hauptarbeiten für die neue Tangente Zug-Baar angefangen.

Mit der Tangente Zug-Baar sollen die Stadtzentren von Zug und Baar vom Verkehr entlastet werden. Zudem erhalten die Zuger Berggemeinden einen Anschluss an die Autobahn. Dafür seien aber grössere Eingriffe in die Umgebung nötig, sagt Projektleiter Bruno Christen. Deshalb bemühe man sich, die neue Verkehrsachse so schonend wie möglich in die Umgebung einzupassen.

Die Tangente Baar-Zug kostet insgesamt rund 200 Millionen Franken. Bis in 4 Jahren soll das grösste Strassenbauprojekt des Kantons Zug fertig sein. Die Tangente sei ein wichtiger Eckpfeiler der Zuger Verkehrspolitik, so Baudirektor Urs Hürlimann. Die neue Strasse stelle sicher, dass die Zuger Gemeinden künftig den Anschluss in verkehrstechnischer Sicht nicht verpassen würden.