Zentralschweizer Tourismus soll digitaler werden

Eine App für Touristen könnte helfen

Die Kapellbrücke in der Stadt Luzern: Eines der beliebtesten Fotosujets der Touristen. Asiatische Touristen beim Löwendenkmal in Luzern Die neue Bürgenstockbahn Kreuzfahrtfeeling auf dem Vierwaldstättersee: Das neue Motorschiff der SGV, die 'MS Diamant' Rigi Bahnen oberhalb Vitznau

Die Tourismusregion Zentralschweiz muss sich der Digitalisierung anpassen. Neue Apps sollen dabei helfen. 

In der Stadt Luzern sowie in der ganzen Zentralschweiz wächst der Tourismus. Zwar kamen im vergangenen Jahr weniger Gäste aus Asien (Radio Pilatus berichtete). Dennoch konnte Luzern Tourismus von den Übernachtungszahlen her nach dem Rekordjahr 2015 das zweitbeste Jahr der Geschichte verzeichnen. 

Wandel in der Branche

Durch die wachsende Digitalisierung kommen auf den Tourismus aber neue Herausforderungen zu. Social-Media-Plattformen wie Youtube, Facebook, Instagram oder Twitter werden immer wichtiger. Auf diese Kanälen setzt auch die Tourismusbranche. Egal ob Bilder, Videos, Hotelbewertungen oder Vorschläge für Restaurants und Ausflüge: Touristen erwarten heutzutage möglichst viele Informationen auf einen Blick.

‘’Eine App, die den Tourismus im Pilatusland verbindet, wäre nützlich für unsere Touristen’’, sagt Andreas Liebrich, Dozent am Institut für Tourismuswirtschaft der Hochschule Luzern HSLU. Zwar besitzt Luzern Tourismus bereits eine App mit Informationen zu Ausflügen, Veranstaltungen und vielem mehr. Doch für den Tourismus in der gesamten Zentralschweiz fehlt eine solche bislang. Mit einer neuen App könnte man den Touristen aufzeigen, was man in der Zentralschweiz alles machen kann, so Liebrich. Auf dieser könnten die Touristen vielleicht sogar Ausflüge buchen, Reservationen in Restaurants zu tätigen oder Tickets für Konzerte zu kaufen. 

Audiofiles

  1. Zentralschweizer Tourismus soll digitaler werden. Audio: Fabian Kreienbühl / Michael End