Nationalstrassen sollen sicherer werden

Neue Signalisationen werden vor Autobahnbaustellen eingeführt

Ein Lastwagen ist auf der Autobahn bei Stans in eine Signalanlage gefahren. Lastwagen mit Anpralldämpfer Lastwagen mit Anpralldämpfer Lastwagen mit Anpralldämpfer Warnschwellen auf der Autobahn

Auf den meisten Nationalstrassen der Zentralschweiz werden neue Signalisationen vor Autobahnbaustellen eingeführt. Die Massnahmen sollen für mehr Sicherheit sorgen.

Mehr als 55'000 Unfälle wurden 2016 auf den Schweizer Strassen verzeichnet. Eine höhere Sicherheit vor Autobahnbaustellen sollen das Unfallrisiko verringern. Darum werden neue Signalisationen eingeführt. Auf Ende Jahr werden auf allen Nationalstrassen der Schweiz neu, sichere Signalisationen für Baustellen eingeführt. Diese Massnahmen basieren auf einer geänderten Norm des Schweizerischen Verbands der Strassen- und Verkehrsfachleute (VSS).  

Neue Sicherheitsmassnahmen:

  • Neu sollen Warnschwellen vor die Baustellen gelegt werden. Diese sollen die Verkehrsteilnehmer, welche die Vorsignalisation übersehen haben, durch einen Rütteleffekt auf das Hindernis aufmerksam machen.
  • Mobile Anpralldämpfer sollen die Arbeiter vor den Autofahrern besser schützen.
  • Teilweise darf im Baustellenbereich nur noch mit 80 km/h gefahren werden.

Finanziert wird das Ganze über eine Leistungsvereinbarung zwischen der "zentras", welche für Betrieb und Unterhalt der Zentralschweizer Kantonen Luzern, Nidwalden, Obwalden und Zug zuständig ist, und dem Bundesamt für Strassen (Astra). Die neuen Signalisationen werden ab sofort eingeführt.  

Audiofiles

  1. Neue Signalisation vor Autobahnbaustellen. Audio: Philipp Breit / Michael End