Gewerkschaften fordern 2 Prozent mehr Lohn

In den kommenden Wochen beginnen den Lohnverhandlungen

Die Lohnrunde steht wieder an: In den kommenden Wochen beginnen die Arbeitgeber und Gewerkschaften mit den Lohnverhandlungen. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) fordert generelle Lohnerhöhungen von bis zu zwei Prozent.

Der Gewerkschaftsbund ist überzeugt: "Der wirtschaftliche Aufschwung muss den Arbeitnehmenden gehören". Die Schweizer Wirtschaft entwickle sich gut und auch die Teuerung werde in den Verhandlungsmonaten im positiven Bereich liegen, schreibt der Gewerkschaftsbund SGB in einer Mitteilung. Selbst in der Exportindustrie füllen sich die Auftragsbücher und auch im Gastgewerbe geht es wieder aufwärts. Ausserdem sei die Bautätigkeit gestiegen und der Wohnungsbau befinde sich auf einem historischen Höchststand.

Besonders Frauen sollen mehr Lohn erhalten

Damit auch die tieferen und mittleren Einkommen wieder zum Zug kommen, braucht es gemäss SGB-Gewerkschaften generelle Lohnerhöhungen von 1,5 bis zwei Prozent. Besonders die Frauen sollen mehr Lohn erhalten. Sie verdienen pro Jahr im Schnitt 7000 Franken weniger als die Männer, wie der Verband weiter schreibt. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund ist mit 16 angeschlossenen Einzelgewerkschaften die grösste Arbeitnehmerorganisation der Schweiz. Insgesamt vertritt der SGB 380'000 Mitglieder.

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  1. Gewerkschaften fordern 2 Prozent mehr Lohn. Audio: Matthias Strasser