Die SBB macht den Axen fit für die NEAT

Die erste von drei Bauetappen ist gestartet

Blick auf die heutige Axenstrasse mit dem Dorf Brunnen im Hintergrund.

In drei Etappen saniert die SBB insgesamt 9 Tunnel auf der Axenstrasse. Das sind rund 6km zwischen Brunnen und Flüelen. Der wichtigste Schritt: Die Bauarbeiter senken die Sohle ab, damit auch höhere Lastwagen durchpassen. Solche eine Tunnelsanierung ist nicht alltäglich und bringt einige Herausforderungen.

"Eine grosse Schwierigkeit war bei Projektstart die ganze Logistikleistung: Wie bringe ich die Maschinen rein, wie bringe ich das Material raus und wieder rein und das natürlich auch unter einem gewissen Zeitdruck, » sagt Projektleiter Michael Künzli.

Ein wichtiger Bestandteil der Bauarbeiten ist es, die rund 135 Jahre alten Geleise abzusenken, so dass künftig auch höhere Wagen durch die Tunnel kommen. "Das ist eine Nachfrage im Markt, die die Gütertransporte und Container an die Infrastruktur haben. Darum haben wir einen Auftrag vom Bund einen 4m Korridor zu gewährleisten, » so Künzli weiter.

Neben dem Zeitrahmen will Michael Künzli auch den finanziellen Rahmen nicht sprengen. Im Moment rechnen sie mit 120 Millionen Franken. Trotz viel Erfahrung am Axen kann es auch 10% teurer werden. Künzli sagt etwa ironisch: «Im Tunnelbau ist das immer ein Thema und kann auch immer vorkommen. Denn alle Risiken könne man schliesslich nicht ausschalten. »

Wenn nichts schiefgeht soll die Axetunnelsanierung im Dezember in zwei Jahren fertig sein.