Über 7'000 Haushalte müssen Prämienverbilligungen zurückzahlen

Dies hat die Luzerner Kantonsregierung am Montagabend mitgeteilt

Schweizer Banknoten (Symbolbild)

Tausende Haushalte im Kanton Luzern müssen die für 2017 bereits ausbezahlten provisorischen Prämienverbilligungen zurückbezahlen. Weil die Stimmberechtigten im Mai höhere Steuern abgelehnt hatten, fehlen im Budget 2017 Millionen. 

Rund 7'700 Haushalte sind betroffen, wie die Regierung am Montagabend bekannt gab. Weil die Stimmberechtigten im Mai höhere Steuern abgelehnt hatten, fehlen im Budget 2017 nämlich15 Millionen Franken für die Prämienverbilligung. 

Einkommensgrenze neu bei 54'000 Franken

Der Regierungsrat entschied sich nun dafür, Haushalte mit tieferen Einkommen zu schonen und die Prämienverbilligung bei einem eher höheren Einkommenssegment einzusparen, wie Sozialdirektor Graf erklärte. Neu gibt es nur noch Prämienverbilligungen, wenn man weniger als 54'000 Franken verdient. Zuvor war die Grenze bei 75'000 Franken. Alle Haushalte mit Einkommen zwischen 54'000 Franken und 75'000 Franken erhalten für 2017 keine Prämienverbilligung mehr und müssen deshalb den bereits erhaltenen provisorischen Betrag zurückbezahlen. Betroffen ist jeder vierte Haushalt im Kanton Luzern, welcher Prämienverbilligung erhalten hat. Ausgenommen davon sind Bezüger von Sozialhilfe oder Ergänzungsleistungen. 

Audiofiles

  1. Jeder vierte Haushalt muss bereits erhaltene Prämienverbilligung zurückzahlen.. Audio: Urs Schlatter