Gymi Immensee arbeitet Missbrauchs-Vorwürfe auf

Mindestens eine Schülerin soll sexuell missbraucht worden sein

Immensee im Kanton Schwyz.

Im privaten Gymnasium Immensee im Kanton Schwyz soll es in den 1990er Jahren sexuelle Übergriffe gegeben haben. Das hatte der Tagesanzeiger vergangenen Mai berichtet. Nun hat das Gymnasium beschlossen, dass die Missbrauchsvorwürfe genau überprüft werden sollen.

Als der Vorwurf wegen sexuellem Missbrauch an einer ehemaligen Schülerin im Mai publik geworden war, richtete das Gymnasium eine Meldestelle ein. Dort konnten sich Leute melden, welche selber Opfer geworden sind oder etwas von solchen Vorfällen mitbekommen hatten. Wie viele Leute sich seither gemeldet haben, ist nicht bekannt. Josef Sachs, einer der renommiertesten Psychiater in der Schweiz, leitet die Abklärungen. Er werde mit den Personen Gespräche führen und dann bis Ende Jahr einen ersten Bericht verfassen.

Unabhängig vom Ausgang des Berichts überprüfe und optimiere das Gymnasium Immensee seine Reglemente, heisst es in der Mitteilung weiter.