Zug: Schwere Gewaltdelikte sollen besser verhindert werden

Das Kantonsparlament hat dafür das Polizeigesetz angepasst

Zuger Polizei (Symbolbild)

Im Kanton Zug sollen schwere Gewaltdelikte besser verhindert werden können. Das Zuger Kantonsparlament hat dafür das Polizeigesetz angepasst. 

Wird gegen Behörden im Kanton Zug mit Gewalt gedroht, sollen diese künftig schneller handeln können. Das Zuger Kantonsparlament hat entsprechende Änderungen im Polizeigesetz gutgeheissen. Demnach können die Ämter neu eine Bedrohungsmeldung machen, wenn eine Person gewalttätig auffällt. Diese wird in einer Datenbank gespeichert. Die Polizei klärt anschliessend ab, ob und wie gefährlich die Person ist. Bisher brauchte es für solche Abklärungen eine Strafanzeige. Ein Beispiel wäre, wenn jemand auf dem Sozialamt ausfällig wird und Mitarbeiter verbal bedroht. 

Das Zuger Kantonsparlament berät voraussichtlich im Februar abschliessend über die Änderungen des Polizeigesetzes. Frühestens in 2 Jahren tritt das neue Gesetz in Kraft. 

Audiofiles

  1. Zuger Kantonsparlament passt Polizeigesetz an. Audio: Carmen Zettel