Luzern: 30 Millionen für Strassensanierungen

Kantonsparlament bewilligte drei Kredite

Die Kantonsstrasse zwischen Luzern und dem Seetalplatz. Die Kantonsstrasse zwischen Luzern und dem Seetalplatz.

Im Kanton Luzern werden verschiedene Strassenabschnitte saniert. Das Kantonsparlament hat dafür Kredite von insgesamt über 30 Millionen Franken bewilligt.

Für Diskussionen sorgte vor allem der Kredit von 21,5 Millionen Franken für die Kantonsstrasse zwischen Luzern und Emmenbrücke. Mit dieser Sanierung wird die Kapazität auf der Achse zwischen dem Stadtzentrum und dem Seetalplatz erhöht. Die Strasse verläuft entlang der SBB-Linie durch das Reusstal. Die heutige Stützmauer wird abgerissen und durch eine neue, 22 Meter hohe Mauer ersetzt. So kann man die Fahrbahn verbreitern und in Richtung Emmenbrücke eine Busspur bauen.

Grüne wollten elektronische Busspur

Gegen den Ausbau der K13 wehrten sich SP und Grüne. Urban Frye von den Grünen erklärte, dass zwar Busspuren grundsätzlich ein Anliegen der Grünen seien. Im konkreten Fall wäre es aber sinnvoller, eine elektronische Busspur zu realisieren. Wenn man die Strasse nun verbreitere, dann schaffe dies auch mehr Platz für Autos. Zudem solle man zuerst abwarten, wie es mit der Spange Nord weitergehe, bevor hier Millionen investiert werden. Am Schluss stimmte das Parlament dem Kredit aber klar. zu. Die Realisierung ist von 2019 bis 2022 geplant.

Ja sagte das Parlament auch zu einem neuen Kreisel im Dorfzentrum von Menznau (5 Millionen Franken) und zur Sanierung der Kantonsstrasse von der Stadt Luzern in Richtung Meggen (4,3 Millionen Franken).