Stadt übernimmt keine zusätzlichen Betreuungskosten

Luzerner Stadtparlament lehnte Vorstoss der Grünen und der SP ab

In der Stadt Luzern finden nicht immer alle Eltern für ihre Kinder einen öffentlichen Hortplatz. Sie müssen dann auf private Kindertagesstätten ausweichen. Die Grünen und die SP verlangten, dass die Stadt einen Teil dieser Mehrkosten übernehmen soll. Das Stadtparlament lehnte den Vorstoss aber ab.

Die Gemeinden sind gesetzlich verpflichtet, den Lernenden bedarfsgerechte schul- und familienergänzende Tagesstrukturen zu Verfügung zu stellen. Rund ein Drittel aller Kinder von 0 bis 12 Jahren profitiert in der Stadt Luzern von diesen Angeboten.

Es kann aber passieren, dass nicht alle Eltern für ihre Kinder einen Platz in einer öffentlichen Einrichtung finden. Sie müssen dann auf private, teurere Kitas ausweichen. Diese Mehrkosten soll die Stadt teilweise übernehmen, hatten die Grünen und die SP verlangt. Das Stadtparlament lehnte dies aber ab.

Betroffen waren im vergangenen Schuljahr 16 Kinder, so die Stadt. 1'500 Kinder wurden insgesamt in öffentlichen Betreuungsplätzen untergebracht.

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  1. Stadt Luzern übernimmt keine zusätzlichen Betreuungskosten. Audio: Urs Schlatter