CH: Menschen leben immer enger aufeinander

Besonders in den städtischen Kantonen wie Zug

Angaben zu den Bauzonen in der Schweiz Entwicklung der Nutzungsdichte für Bauzonen Panorama Stadt Zug

In der Schweiz leben die Menschen immer enger aufeinander. Dies zeigen neue Zahlen des Bundesamtes für Raumentwicklung.  

 Während die Bevölkerung in den Bauzonen in den letzten fünf Jahren von 7,4 auf 8 Millionen gewachsen ist, blieb deren Fläche praktisch konstant. Damit stieg die Nutzungsdichte der Bauzone seit 2012 um 7,9 Prozent. Im gleichen Zeitraum sank die durchschnittliche Bauzonenfläche von 309 auf 291 Quadratmeter pro Einwohner. Diese Zahlen gehen aus der am Dienstag veröffentlichten Bauzonenstatistik Schweiz des Bundesamtes für Raumentwicklung hervor. Dementsprechend leben die Menschen in der Schweiz heutzutage immer enger aufeinander. Die Bauzonenfläche ist auch ein Indikator für den haushälterischen Umgang mit Boden: Je weniger Bauzonenverbrauch, desto kompakter und weniger zersiedelt die Siedlungsstruktur. 

Zwischen den Kantonen gibt es bedeutende Unterschiede

Die höchste Bauzonenfläche pro Einwohner wird mit 687 Quadratmeter in ländlichen peripheren Gemeinden benötigt - am wenigsten in städtischen Gemeinden einer grossen Agglomeration (176). Am meisten Platz hat man dementsprechend in den ländlichen Kantonen Jura, Wallis und Thurgau. Am wenigsten gibt es in den Stadtkantonen Basel-Stadt, Genf oder Zug. Nebst Zug befinden sich alle weiteren Zentralschweizer Kantone im Vergleich mit allen Schweizer Kantonen im Mittelfeld.

Die Gesamtfläche der überbauten und nichtüberbauten Bauzonen in der Schweiz beträgt über 230'000 Hektaren. Das sind rund 5 Prozent der Gesamtfläche des Landes.

Detailliertere Informationen zur Bauzonenstatistik gibt es hier.