Kanton Luzern: SP fordert höhere Steuern

Nur so könne man die Kantonsfinanzen ins Lot bringen

Schweizer Banknoten (Symbolbild)

Die Finanzen des Kantons Luzern sind seit längerem nicht mehr im Lot. Schon drei grosse Sparpakete hat die Regierung seit 2012 geschnürt, und auch künftig drohen weitere Sparmassnahmen. Wie die Luzerner Zeitung berichtet, schlägt die SP nun eine Steuerreform vor. 

Weniger Geld aus dem nationalen Finanzausgleich NFA, Ausfälle bei den Firmensteuern und Fehlprognosen der Luzerner Regierung. Für die SP ist klar: Um die Finanzen des Kantons wieder ins Gleichgewicht zu bringen, ist eine Steuerreform notwendig. Gegenüber der Luzerner Zeitung schlägt sie fünf Massnahmen vor, die jährlich 85 Millionen Franken einbringen würden. Zum einen soll der Steuerfuss um 0,05 Einheiten erhöht werden. Weiter sollen die Vermögens- und Firmensteuern angehoben und sehr hohe Einkommen stärker besteuert werden. Weiter möchte die SP auch die Liegenschaftssteuer teilweise wiedereinführen.

Vorschläge haben schweren Stand

Die Vorschläge der SP dürften es im Parlament jedoch schwer haben, wie die Reaktionen der Parteien zeigen. Nicht zuletzt deshalb, weil das Stimmvolk im vergangenen Jahr höhere Steuern ablehnte.