Bestätigt: Gerardo Seoane wird neuer Trainer des FC Luzern

Trainerwechsel ist nun offiziell

Gerardo Seoane wird neuer FCL-Cheftrainer.

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  1. Das sagt der neue FCL-Cheftrainer . Audio: Thomas Zesiger

Gerardo Seoane wird neuer FCL-Trainer. Der FCL bestätigte einen entsprechende Meldung von Radio Pilatus und Tele 1. Seoane wird damit Nachfolger von Markus Babbel.

Der 39-jährige Rothenburger Gerardo Seoane ist seit Juli 2011 als Nachwuchstrainer beim FCL tätig und war zuvor langjähriger Stammspieler der ersten Mannschaft. Er freut sich auf die neue Herausforderung und sagt: «Es ist mir eine Freude und Ehre zugleich, Cheftrainer in unserem traditionsreichen Club zu werden. Ich danke der sportlichen Leitung und dem Verwaltungsrat für ihr Vertrauen.» Assistent von Seoane wird der Däne Michael Silberbauer, der bereits seit März 2016 Teil des Luzerner Trainerteams ist.

"Passt perfekt zum FCL"

Für FCL-Sportkoordinator Remo Meyer ist Seoane die optimale Besetzung, die perfekt zum FCL und seiner Vision passt: «Er hat sich diese Chance mit seiner hervorragenden Arbeit verdient und uns mit seinen Ideen überzeugt. Gerardo Seoane hat die volle Unterstützung von uns allen. Er wird uns weiterbringen», ist sich der FCL-Sportkoordinator sicher. Der neue Trainer leitet bereits seit letzter Woche das FCL-Training und fliegt am kommenden Freitag mit der Mannschaft ins Trainingslager nach Marbella.

Auszüge aus der Medienkonferenz

Sportchef Remo Meyer: "Wir sind zu 100 Prozent überzeugt von Gerardo Seoane. Er kenn den Verein, ist einer von uns und lebt für den FC Luzern." Man sei überrumpelt worden und habe daher Seoane deshalb erst nur als Interims-Trainer vorgestellt. Man habe sich seit der Entlassung von Markus Babbel auch mit weiteren Kandidaten ausgetauscht. Seoane habe aber von Anfang an sehr überzeugt. "So kamen wir schnell zum Entscheid, dass er den Trainerposten der 1. Mannschaft übernimmt."

Trainer Gerardo Seoane: "Ich bedanke mich bei dem Verwaltungsrat und der sportlichen Leitung des FC Luzern für das Vertrauen." Man sei bereits voll im Strumpf und er freue sich auf das Trainingslager. Er habe sich in den vergangenen zwei, drei Tagen auf diesen Posten vorbereitet. Jetzt sei er umso glücklicher, dass es geklappt hat, so Seoane. Zur aktuellen sportlichen Situation beim FCL, Zwischenplatz 9 nach der Vorrunde, sagt Seoane: "Wir wissen, wo wir ansetzen müssen. Zum einen in der Defensive, aber auch offensiv und vom Mittelfeld muss mehr kommen. Wir waren lange abhängig von einzelnen Stürmern, zwei wichtige Stürmer waren auch lange verletzt.

Turbulenzen im Verein seien passé: Man schaue nach vorne

Ein anwesender Journalist fragte, ob der Vertrag bis 2019 auch für die Challenge League gelten würde. Remo Meyer antwortete darauf: "Wir sind überzeugt, dass wir in der Super League bleiben und sind überzeugt von unserem Weg."

Auf die turbulente Zeit im FCL angesprochen sagte Trainer Seoane, es sei sein erster Vertrag als Super-League-Trainer. Dies sei ein Freudentag. Die Turbulenzen seien bereits passé. "Mich interessiert jetzt nur der Sport und ich schaue nur nach vorne." Reibereien gäbe es in jedem Verein. Er habe aber das Gefühl, dass hinter allem eine klare Idee steckt. Angesprochen auf seine neue Aufgabe sagte Seoane: "Ich bin überzeugt, dass ich für die Aufgabe bereit bin."