No-Billag: Private Radio- und Fernsehverbände warnen

Sie finden aber, dass die SRG sparen soll

Private Radio- und Fernsehverbände warnen vor der Annahme der No-Billag-Initiative.

Private Radio- und Fernsehverbände warnen vor der Annahme der No-Billag-Initiative. In der Schweiz erhalten 34 konzessionierte regionale Radio- und Fernsehsender Gebührengelder. Die Verbände finden aber auch, dass die SRG im Fall einer Ablehnung der Initiative sparen sollte. 

Ohne die Gebührengelder müssten die meisten schliessen, da sie nur die Hälfte der Kosten selber decken könnten, so die Verbände. Über 2 Millionen Menschen hören oder sehen diese Sender. Martin Muerner, Vizepräsident der Schweizer Privatradios ist sich sicher: Ohne die Gebührengelder würde nur noch gesendet, wenn es sich finanziell auch lohnt. Gerade Rand- und Bergregionen würden ihre regionalen Medienplattformen verlieren, so Muerner. Die regionalen Radio- und Fernsehsender sind aber auch der Meinung, dass sich die SRG im Fall einer Ablehnung der Initiative, einschränken müsste. Dazu brauche es aber keine radikale Initiative, welche das Mediensystem des ganzen Landes zerstöre.