Bundesrat will mit dem Bypass vorwärts machen

Kreditantrag von 2,3 Milliarden Franken ans Parlament

Der Bundesrat will mit dem Bypass Luzern vorwärts machen. Er beantragt die dafür nötigen Mittel beim Parlament. Den Grundsatzentscheid für den Bypass hatte der Bundesrat bereits im November 2016 gefällt.

Dem Parlament beantragt der Bundesrat mit dem Ausbauschritt 2019 einen Kredit von knapp 2,3 Milliarden Franken. Mit einem Teil dieses Geldes sollen auch Autobahnen in der Westschweiz ausgebaut werden. Der grösste Teil ist für den Bypass Luzern und die Erweiterung des Abschnitts Rotsee-Buchrain vorgesehen.

«Wir haben einen grossen Leidensdruck.»

Verkehrsministerin Doris Leuthard sagte vor den Medien in Bern: «Wir haben rund um Luzern einen grossen Leidensdruck, fast täglich eine Stausituation. Praktisch der ganze Agglomerationsverkehr findet auf der Nationalstrasse statt.»

Die Projekte sollten in den nächsten vier Jahren baureif sein, so die Verkehrsministerin. Der Bundesrat ist überzeugt, dass mit der Realisierung dieser vier Projekte deutliche Verbesserungen erzielt werden können. Die Vorlage geht bis am 30. April 2018 in die Vernehmlassung.

Insgesamt plant der Bundesrat bis zum Jahr 2030 gesamtschweizerisch die Autobahnen für über 13 Milliarden Franken zu erweitern.

Das Projekt Bypass Luzern Südportal Tunnel Rathausen mit 3. Röhre Einfahrt vom Norden in den Tunnel Bypass und die Stadtautobahn