Hölloch: Touristen nach fünf Tagen wieder zu Hause

Ein Abenteuer, dass die Gruppe nicht so schnell wieder vergessen wird

Ein Blick in das Hölloch

Die Eingeschlossenen vom Hölloch im Muotathal sind wieder draussen. Sie konnten die Höhle in der Nacht auf Freitag unverletzt verlassen - nach fünf Tagen im Hölloch. Obwohl sie damit viel länger in der Höhle waren als geplant, gelangten alle acht Männer unverletzt ans Tageslicht zurück. 

Die seit dem frühen Sonntag im Hölloch im Muotathal im Kanton Schwyz eingeschlossenen Höhlen-Touristen sind wieder zu Hause. Die siebenköpfige Touristengruppe und ihr Führer hätten die Höhle auf dem Einstiegsweg verlassen können. Sie wurden dabei von Einsatzkräften der Höhlenrettungsorganisation Speleo-Secours Schweiz begleitet.

Hochwasser in der Höhle

Die Touristen waren am Samstagmorgen zu ihrer Tour aufgebrochen und hätten am späteren Sonntagnachmittag die Höhle wieder verlassen sollen. Im Verlaufe der Nacht zeichnete sich ab, dass es Hochwasser gibt. Ein Syphon füllte sich mit Wasser. Der Weg zum Ausgang bleib danach vorübergehend versperrt. Die Männer sind 25 bis 55 Jahre alt und stammen aus der deutschen Schweiz. Sie hielten sich nach Angaben des Organisators der Höhlenexpedition in einem gut sowie ausreichend mit Nahrung und Medikamenten ausgerüsteten. Wie die Rettung ablief, sieht und hört man in unseren Beiträgen. 

Audiofiles

  1. Das lange Abenteuer im Hölloch. . Audio: Caspar van de ven