No Billag: Der Streit um die Finanzierung

Qualitätsbedenken gegen Digitalisierung

Regie bei Tele 1

Es gab selten eine Initiative, die so fest diskutiert wurde wie die No-Billag-Initiative. Die Meinungen gehen vor allem auch darüber auseinander, ob Radio und Fernsehen sich selber finanzieren können - ohne Gebührengelder. Die Initianten sagen: kein Problem. Die Gegner halten es für unvorstellbar.

Die Digitalisierung brachte in den vergangenen Jahren viel mit sich. Jeder ist zum Beispiel via Smartphone mit der Welt verbunden und kann dort seine Informationen oder seine Meinung verbreiten. Genau darin sieht Olivier Kessler, der Initiant der «No-Billag»–Initiative eine grosse Chance, da jeder quasi auch via Youtube ein eigenes Fernsehen machen kann. Fernsehmacher sehen da vor allem auch Probleme mit der Qualität. Wer Qualität will, der müsse auch investieren. Ohne Gebührengelder wären wohl eher nur Produktionen interessant, die massentauglich sind.

Pro und Contra zur No-Billag-Initiative in Bezug auf die Produktion gibt es im Radiobeitrag.

Audiofiles

  1. No Billag: Der Streit um die Finanzierung. Audio: Elena Hirt / Matthias Oetterli