Container oder Hotel für Gotthard-Arbeiter?

In Göschenen wird für 170 Arbeiter eine Unterkunft gebaut

Wenn mit dem Bau der zweiten Gotthardröhre begonnen wird, dann ziehen logischerweise auch wieder viele Bauarbeiter in die Region. Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) plant deshalb in Göschenen den Bau einer Containersiedlung. Zum Unmut von Urner Politikerinnen.

Rund 170 Arbeiter sollen während der rund 7-jährigen Bauzeit am Dorfrand von Göschenen in einer Containersiedlung Platz finden. Nachdem das Projekt bereits bei Historikern auf Widerstand stiess, kommen nun auch aus der Politik kritische Töne. Nora Sommer (SP), Frieda Steffen (CVP) und Karin Gaiser (CVP) haben nun beim Regierungsrat eine Anfrage eingereicht. Ihre Kernidee ist es, dass an Stelle der Containersiedlung bereits bestehende Hotels in Göschenen renoviert und ausgebaut werden. Diese stehen heute leer und verrotten so langsam. Der Zeitpunkt wäre ideal, die Hotels wieder auf Vordermann zu bringen und so die Arbeiter dort unterzubringen. Doch die Verantwortung für das Projekt liegt nicht etwa beim Kanton, sondern bei der Gemeinde und beim ASTRA. Und gerade beim Bundesamt für Strassen ist man davon überzeugt, dass die Containersiedlung die optimalere Lösung darstellt.

Sollen Arbeiter der zweiten Gotthardröhre in Göschenen in Container untergebracht werden oder sollen hierfür extra Hotels wieder saniert werden? Die ganze Geschichte dazu gibt es im Beitrag.