50. Todestag von Martin Luther King

Der Traum des Bürgerrechtlers lebt weiter

50 Jahre nach dem Attentat auf Martin Luther King in einem Motel in Memphis ist dessen Freiheitskampf längst nicht ausgefochten. Sein Traum ist auch viele Jahre nach seinem Tod noch aktuell. Das zeigte zuletzt seine Enkelin. 

Martin Luther King gilt als einer der wichtigsten Vertreter im gewaltfreien Kampf gegen Unterdrückung und soziale Ungerechtigkeit in den 1950er und 1960er Jahren. Der Politiker und Geistliche war einer der Führer der schwarzen Bürgerrechtsbewegung. Durch seine Reden wurde er zur Symbolfigur des Widerstands gegen jede Art rassistischer Diskriminierung. 

I have a dream

King wird noch heute immer wieder mit seiner Rede "I have a dream" in Verbindung gebracht, die er im Sommer 1963 in Washington vor einer viertel Million Menschen gehalten hatte. Dabei sprach er unter anderem von seinem Traum, dass seine Kinder in Zukunft nicht mehr aufgrund ihrer Hautfarbe, sondern ihrer Persönlichkeit wahrgenommen werden.

Dringliche Fragen bleiben

Zu Kings Erben gehört etwa die Kampagne "Black Lives Matter", die Polizeigewalt gegen Schwarze anprangert. Auch 50 Jahre nach King's Tod bleibt die Rassenfrage aktuell. Erst vor einigen Wochen sprach die Enkelin von Martin Luther King am "March For Our Lives" vor tausenden Menschen. Das kleine Mädchen sprach davon, dass auch sie einen Traum habe: Den Traum von einer Welt ohne Waffen. 

Audiofiles

  1. Der 50. Todestag von Martin Luther King. Audio: Caspar van de Ven