No-Billag: Angst vor SRG-Ende war entscheidend

Vor allem die Jungen waren dagegen

Radio- und Fernsehgebühren

Anfangs März hatte das Schweizer Stimmvolk die No-Billag-Initiative mit über 70 Prozent abgelehnt. Für das Nein hat es unterschiedliche Gründe gegeben. Dies geht aus der Voto-Nachwahlbefragung hervor.

Die Angst vor dem Ende der SRG war einer der Hauptgründe für die klare Ablehnung der Initiative, dies geht aus der Voto-Nachwahlbefragung hervor. Rund 60 Prozent glaubten nicht daran, dass die SRG ohne die Gebühren weiterleben könne. Überraschend ist, dass die Altersgruppe zwischen 18 und 29 am deutlichsten für das Nein war. Das obwohl während des Abstimmungskampfes immer davon die Rede war, dass vor allem die jungen Leute andere Medien konsumieren würden. 

Trotz Ablehnung der Initiative meinten knapp 60 Prozent der Befragten, die SRG sei zu gross geworden und müsse ihr Angebot reduzieren. Für die Studie wurden rund 1tausend-500 Stimmberechtigte befragt.