Afrikanische Schweinepest auf dem Vormarsch

Müssen sich Zentralschweizer Bauern Sorgen machen?

Zentralschweizer Bauern sind alarmiert. Die Schweinepest breitet sich immer weiter aus. Bricht das Virus aus – sind die Konsequenzen verheerend.

Die Afrikanische Schweinepest ASP ist eine hochansteckende Tierseuche. Sie wird von Tier zu Tier, durch Lebensmittel, Jagdtrophäen, Fahrzeuge oder durch die Verfütterung von infizierten Speisen übertragen. Die Krankheitssymptome variieren - betroffene Tiere haben hohes Fieber, wirken teilnahmslos und verweigern ihr Futter.

Wie das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen schreibt, ist die Schweiz im Moment frei von der Afrikanischen Schweinepest. Sie bereitet sich jedoch von Osteuropa nach Westen aus. Im Juni 2017 wurde sie erstmals in Tschechien nachgewiesen. Erreicht die Afrikanische Schweinepest die Schweiz, sind die Folgen für die Schweinezucht-Betriebe verheerend: der Betreib muss innert Tagen geräumt und gesäubert; die Tiere abgetan werden.