Arbeitgeber bei Hautkrebs in der Pflicht

Suva fordert besseren Schutz gegen die UV-Strahlen bei Arbeiten im Freien

Bauarbeiter sollen besser vor den UV-Strahlen geschützt werden, zum Beispiel mit einem Nackenschutz und Brille

Im internationalen Vergleich weist die Schweiz eine der höchsten Hautkrebsraten auf. Täglich erkranken etwa drei Personen aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit neu an weissem Hautkrebs. Um Hautkrebs beim Arbeiten im Freien zu vermeiden, nimmt die Suva die Arbeitgeber in die Pflicht.

Viele freuen sich auf den Sommeranfang - auf die heissen Temperaturen und den Sonnenschein. Für Personen, die regelmässig im Freien arbeiten, kann die Sonne aber zur Gefahr werden – besonders für die Haut. Jedes Jahr erkranken etwa 1'000 Arbeitnehmende an Hautkrebs, wenn sie sich bei der Arbeit im Freien ungenügend schützen. Schuld daran sind die UV-Strahlen. 

Arbeitgeber muss seine Mitarbeiter besser schützen

Die Suva setzt in der Verhütung von Berufskrankheiten einen neuen Schwerpunkt. Um für die Gefahren durch UV-Strahlen bei der Arbeit im Freien zu sensibilisieren, verstärkt sie ihre Präventionsaktivitäten und nimmt damit die Arbeitgeber in die Pflicht. Der Arbeitgeber ist verantwortlich für den Schutz seiner Mitarbeitenden und muss die entsprechende Schutzausrüstung zur Verfügung stellen – dazu gehört auch die Sonnencreme.

So schützt man sich an sonnigen und teilweise bewölkten Tagen bei der Arbeit im Freien vor UV-Strahlen: 

• T-Shirt tragen. 
• Alle unbedeckten Hautstellen wiederholt mit Sonnencreme einreiben. 
• Bauhelm mit Nackenschutz und Stirnblende tragen.
• Käppi mit Nackenschutz und Stirnblende tragen.

Diese Schutzmassnahmen sind ab 1. Januar 2019 für alle Mitarbeitenden, die im Freien arbeiten, obligatorisch.