Was die Fahnen über der Seebrücke bedeuten

Pilotprojekt für die Sicherheit am Luzerner Fest

"Ich bin beim 4i", kann man den Kollegen, die an einem anderen Standort sind, also durchgeben.

Am 29. und 30. Juni findet das Luzerner Fest statt. Nummerierte Fahnen sollen bei der Standort-Findung helfen. Neben den Besucherinnen und Besuchern erhoffen sich die Organisatoren vorallem einen Nutzen für die Sicherheitskräfte.

Bei viel Sonne und bis 30 Grad werden am Wochenende wiederum Zehntausende Gäste am Luzerner Fest erwartet. Damit die Rettungskräfte im Einsatzfall schnellstmöglich zur Stelle sind, werden im Hinblick auf das Fest erstmals nummerierte Event-Fahnen eingesetzt. Diese weisen zwischen dem Bahnhof und dem Schweizerhofquai mit den Nummern 1 bis 18 auf die entsprechenden Interventionssektoren hin. Sollte es zu einem Ernstfall kommen, können sich die betroffenen Festbesucher anhand der Fahnen schneller orientieren.

«Dadurch gewinnen die Einsatzkräfte im Notfall Zeit»

betont Marcel Hodel, Sicherheits-Chef des Luzerner Fests. Angebracht werden die Fahnen, wie die Event-Fahnen beispielsweise der Luga oder des Blue Balls Festivals, auf den Bus-Leitungen der vbl.

Zusammenarbeit mit Blaulicht-Organisationen

Die Fahnen sind für die Besuchenden von Vorteil, da man sich im Getümmel schnell verliert. Das Projekt entstand jedoch auf Wunsch von und in Absprache mit den Blaulicht-Organisationen: «Im Ernstfall müssen die Rettungs- und Einsatzkräfte möglichst genau wissen, wo sie hin müssen», erklärt Hodel. Sollte sich der Einsatz der nummerierten Fahnen am Luzerner Fest bewähren, könnten diese künftig auch an anderen Grossveranstaltungen zum Zug kommen. 

Radio Pilatus und Tele 1 live dabei

Am Luzerner Fest treten unter Anderem Dodo, Dada Ante Portas, Florian Ast, Henrik Belden und Nickless auf. Es ist die letzte Ausgabe des LUFs in dieser grossen Form (Radio Pilatus berichtete). Reporter von Radio Pilatus und Tele 1 sind am Freitag und Samstag vor Ort und berichten, was es am diesjährigen Luzerner Fest zu entdecken gibt. Zudem befindet sich beim Public Viewing zur Fussball-WM hinter dem Hotel Schweizerhof Luzern der Radio Pilatus Sendebus, aus dem die Achtelfinals übertragen werden, und bei dem man den Moderatoren Hallo sagen kann. 

 

"Es dauert noch ein bisschen, bis ich bei euch bin. Ich bin beim 17i", kann der Kollege antworten.