Dem Wald im Kanton Luzern geht es insgesamt gut

Es gibt aber noch Luft nach oben und neue Herausforderungen

Wald- und Holzwirtschaft (Symbolbild) Wald- und Holzwirtschaft (Symbolbild) Wald- und Holzwirtschaft (Symbolbild)

Dem Wald im Kanton Luzern geht es insgesamt gut. Dies zeigt der Nachhaltigkeitsbericht 2018 des Kantons. Aber: Es gibt noch Luft nach oben und neue Herausforderungen. 

Der Wald macht im Kanton Luzern rund einen Drittel der Fläche aus. Insgesamt befindet sich der Luzerner Wald in einem guten Zustand, wie der Nachhaltigkeitsbericht 2018 des Kantons Luzern zeigt. Aber es gibt noch Potenzial: So könnte der natürliche und nachwachsende Rohstoff Holz stärker genutzt werden. Von den rund 340’000 jährlich nutzbaren Kubikmetern Holz wurden in den letzten Jahren nämlich nur zwei Drittel geerntet. An die Grenze kommen die Wälder aber infolge der Leute, die immer häufiger in ihrer Freizeit in den Wäldern unterwegs sind.

Herausforderungen wegen Freizeitverhalten und Klimawandel

Aufenthalt und Bewegung im Wald dienen der Gesundheit, gleichzeitig braucht es aber auch störungsarme Gebiete für Wildtiere sowie das nötige Verständnis für Holzerntearbeiten und andere Waldnutzungen. Die Dienststelle Landwirtschaft und Wald setzt sich zusammen mit Partnern dafür ein, die verschiedenen Anforderungen an den Wald zu koordinieren und das Naturverständnis zu stärken. Weitere Herausforderungen sind der Klimawandel und neue Schädlinge.

Gute Datengrundlage für Bericht

Basis für den Nachhaltigkeitsbericht bildet die erste kantonsweite Waldinventur. Zwischen 2014 und 2016 wurden auf 1800 Flächen stichprobenartig Bäume gemessen, Baumarten bestimmt, Stabilität und Gesundheit beurteilt. Damit konnte eine gute Datengrundlage zum aktuellen Waldaufbau auf kantonaler und regionaler Stufe gewonnen werden.