Lehre im Kanton Zug beliebt

In diesem Jahr haben sich zwei Drittel der Schulabgänger für eine Lehre entschieden

Bei den Schulabgängerinnen im Kanton Zug ist die Lehre als Fachfrau Gesundheit sehr beliebt.

Die Lehrausbildung ist im Kanton Zug beliebt. In diesem Jahr haben sich zwei Drittel der Schulabgänger für eine Lehre entschieden. Das sind rund 500 Mädchen und Knaben.

Dieses Jahr entscheiden 774 Jugendliche im Kanton Zug, wie es für sie nach der Volksschule weitergeht. Zwei Drittel wählen eine Lehre, 13 Prozent entscheiden sich für die Mittelschule. Das sind 3,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Nur vier Jugendliche haben sich noch nicht entschieden. Dies ergab die Schulenderhebung 2018. Spitzenreiter unter den Berufslehren ist die Ausbildung zur Kauffrau respektive Kaufmann mit  eidgenössischem Fähigkeitszeugnis EFZ. 125 Jugendliche haben sich laut der Schulenderhebung für diesen Weg entschieden, das sind 24 Prozent. Sie werden auch die Wirtschaftsmittelschule absolvieren. Dies teilte am Montag die Direktion für Bildung und Kultur des Kanton Zug mit.

In der Wahl der Lehre gibt es geschlechterspezifische Unterschiede: Bei beiden liegt der Kaufmann respektive die Kauffrau an erster Stelle. Bei den Mädchen folgen auf Platz zwei und drei Fachfrau Gesundheit und Detailhandelsfachfrau, bei den Jungen sind es Elektroinstallateur und Informatiker. Dass der Grossteil der Jugendlichen sich für den weiteren Wegentscheiden konnte, liege an der intensiven Betreuung durch die Lehrpersonen wie auch an den Angeboten der Berufsberatung, heisst es in der Mitteilung. Nur vier Jugendliche wissen noch nicht, wie es für sie nach den Ferien weitergeht.

Das Berufsinformationszentrum BIZ des Kanton Zug führt die jährliche Erhebung durch unterstützt von den Lehrpersonen.

(Quelle: sda)