Mit Tempo 30km/h durch die Zentralschweiz

Das 9. Red Bull Alpenbrevet zog rund 1200 Töffli-Fahrer nach Sarnen

Das wechselhafte Wetter konnte der einzigartigen Stimmung nichts anhaben. Das 9. Red Bull Alpenbrevet zog rund 1200 Töffli-Heldinnen und -Helden nach Sarnen.

Das 9. Red Bull Alpenbrevet hat rund 1200 Töffli-Fahrerinnen und -Fahrer nach Sarnen gezogen. Unter ihnen auch Töffligangs wie die Seckuropfer Böju aus dem Aargau. Das wechselhafte Wetter konnte der einzigartigen Stimmung nichts anhaben.

Diesem Tag fieberte die Teilnehmerschaft monatelang entgegen: Heute Mittag starteten Mofas in allen Farben und Formen aus der gesamten Schweiz und dem angrenzenden Ausland zum zweiten Mal beim Dorfplatz in Sarnen zur 100 Kilometer langen Rundfahrt mit Tempo 30 mitten durch die Zentralschweiz.

Das gemeinsame Erlebnis steht im Vordergrund

Die Route führte ab dem Dorfplatz in Richtung Giswil über die Panoramastrasse ins Entlebuch und zum Schluss über den Glaubenberg wieder zurück nach Sarnen. Eine wunderschöne Strecke mit Postkarten-Flair, die es ganz schön in sich hatte. Für Mensch wie Maschine galt, die letzten Kräfte zu mobilisieren und tüchtig in die Pedale zu treten, um trotz einzelnen Regenschauer die steilen Passagen zu meistern. Die grosse Hilfsbereitschaft, die sich die Töffli-Gemeinschaft entgegenbringt, zeigt immer wieder, dass beim Red Bull Alpenbrevet nicht der Sieg, sondern das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund steht. Immer wieder traf man auf Teilnehmer, die am Strassenrand gemeinsam an ihren Hödis herumschraubten, diese den Berg hinaufschoben oder sich gegenseitig Starthilfe gaben. Ihre Mühen wurden dafür mit einem atemberaubenden Blick über die Berg- und Seelandschaft der Zentralschweiz belohnt.

Begeisterte Töffli-Fans im Postkarten-Paradies

Das feuchte Wetter konnte der guten Laune der Töffli-Schar nichts anhaben. Nicht nur die Teilnehmer untereinander, sondern auch die Zuschauer sorgten für Stimmung. In Sarnen beim Start und in den Dörfern entlang der Rundfahrt freute sich die Bevölkerung über die Abwechslung. Trotz Regen stellten die Anwohner Campingstühle auf, um die vorbeifahrende Töffli-Meute mit Jubelschreien zu begrüssen. Florian Spichtig von Obwalden Tourismus durfte die Rundfahrt eröffnen: «Die Zuschauer und die Töffli-Meitli und –Buebe haben sich gegenseitig bejubelt. Das Red Bull Alpenbrevet belebt Sarnen und die ganze Region. Für Obwalden eine überaus tolle Sache.»