Feuerverbot: Zentralschweiz reagiert auf Trockenheit

Uri, Schwyz, Ob- und Nidwalden erlassen Feuerverbote in Wäldern

Feuerverbote in Wäldern wegen anhaltender Trockenheit. (Symbolbild)

Die anhaltende Trockenheit und fehlende Niederschläge haben die Brandgefahr in Wäldern und auf Wiesen massiv erhöht. In Absprache mit den Zentralschweizer Kantonen erlassen die Kantone Luzern, Zug, Uri, Schwyz, Ob- und Nidwalden für das jeweilige Kantonsgebiet ein Feuerverbot im Wald und an Waldrändern.

Die derzeitige Trockenheit hat in weiten Teilen der Schweiz zu einer grossen Brandgefahr in Wäldern und auf Wiesen geführt. Die Kantone Luzern, Zug, Uri, Schwyz, Ob- und Nidwalden schätzen die Waldbrandgefahr als gross (Warnstufe 4) ein. In Absprache mit den Zentralschweizer Kantonen erlassen sie deshalb ab sofort ein Feuerverbot im Wald und an den Waldrändern. Es ist bis auf Widerruf verboten, im Wald und an Waldrändern Feuer zu entfachen oder Streichhölzer und Raucherwaren wegzuwerfen. Das Verbot beinhaltet insbesondere auch das Grillieren an Feuerstellen, in Feuerschalen sowie auch auf Einweggrills. 

Derzeit keine Besserung in Sicht

Zuwiderhandlungen gegen dieses Verbot werden polizeilich geahndet. Aufgrund der aktuellen Wetterprognosen wird die Hitzeperiode noch mindestens eine Woche andauern. Kurze Gewitterregen vermögen die Situation nicht zu entschärfen. Eine Entspannung der Gefahrenlage ist frühestens nach einer intensiven Regenphase von mindestens zwei Tagen zu erwarten.

Eine Neubeurteilung soll anfangs nächster Woche im Hinblick auf den 1. August erfolgen.