Zentralschweizer hielten sich ans Feuerverbot

Dennoch 10 Anzeigen im Kanton Luzern

Die Zentralschweizer Polizeien melden kaum Zwischenfälle am 1. August. Das absolute Feuer- und Feuerwerksverbot sei am Nationalfeiertag fast komplett eingehalten worden.

Der diesjährige Nationalfeiertag am 1. August hatte aufgrund des absoluten Feuer- und Feuerwerksverbot einen etwas spezielleren Beigeschmack. Doch das Verbot, Feuerwerk abzulassen, wurde in den Zentralschweizer Kantonen grossmehrheitlich eingehalten, wie die Polizeikorps am Donnerstag auf Anfrage mitteilten.

Im Kanton Luzern sind zehn Personen von der Polizei angezeigt worden. Sie hatten am 31. Juli respektive am 1. August gegen das Feuerverbot verstossen. Der Grossteil von ihnen machte verbotenerweise ein Feuer. Insgesamt gingen bei der Luzerner Polizei rund zwei Dutzend Meldungen wegen angeblichen Verstössen gegen das Verbot ein. Die meisten davon waren aber auf Missverständnisse oder vorhandene Bewilligungen zurückzuführen.

Auch in anderen Kantonen gab es Verstösse

Auch in Schwyz wurde trotz des Verbots vereinzelt mit dem Feuer gespielt. Hier gingen vier Meldungen wegen Feuerwerk, und drei wegen unerlaubtem Feuer ein. Im Falle des Feuers wurde jeweils eine Busse ausgesprochen. Wer das Feuerwerk abgelassen hatte, konnte nicht herausgefunden werden.

In Nidwalden sind zwei Bussen ausgesprochen worden. Dies wegen dem Abfeuern einer Feuerwerksrakete und dem Entfachen eines Feuers an einer öffentlichen Grillstelle. Die Nidwaldner Kantonspolizei meldet, dass das absolute Feuerverbot im Kanton jedoch besser als erwartet eingehalten worden ist. Die weiteren Kantone Obwalden, Uri und Zug sprachen keine Verzeigungen aus.

Das absolute Feuer- und Feuerwerksverbot gilt in der Zentralschweiz auch weiterhin, bis auf Widerruf. Wer sich nicht daran hält, muss mit einer Busse von bis zu 20'000 Franken rechnen. In gewissen Kantonen droht zudem eine Anzeige.