Roger Federer muss noch auf den 99. Titel warten

Der Schweizer verliert im Final von Cincinnati

Roger Federer (Archivbild)

Für Roger Federer endete am Masters-1000-Turnier von Cincinnati eine schöne Serie. In seinem achten Final kassierte der 37-jährige Baselbieter beim 4:6, 4:6 gegen Novak Djokovic seine erste Niederlage.

Die Entscheidung in beiden Sätzen fiel jeweils im siebten Game, als Djokovic es schaffte, den Aufschlag des Schweizers zu durchbrechen. Im zweiten Durchgang hatte Federer 40:0 geführt, ehe ihm das Game noch komplett entglitt. Der Schweizer erwischte nicht seinen besten Tag. Djokovics 24. Sieg im 46. Duell, dem ersten der beiden seit dem Halbfinal am Australian Open 2016 in Melbourne, war hochverdient. Der 31-jährige Serbe war der konstantere und deswegen klar bessere Spieler an diesem Nachmittag. Nach knapp eineinhalb Stunden Spielzeit verwertete er seinen ersten Matchball zum 70. Turniersieg der Karriere.

Mit seinem ersten Turniersieg nach zuvor fünf verlorenen Finals, drei davon gegen Federer, erreichte Djokovic einen weiteren Meilenstein in seiner Karriere. Als erster Spieler überhaupt schaffte er es, alle neun Masters-1000-Turniere mindestens einmal zu gewinnen.