Bachwanderung Entlebuch: Polizei ermittelt

Es wird abgeklärt, ob beim Vorfall die Fürsorge- und Erziehungspflicht verletzt worden ist

Im Fall der vor Hochwasser geretteten Schulklasse wird ermittelt. Es wird abgeklärt, ob beim Vorfall die Fürsorge- und Erziehungspflicht verletzt worden ist.

Der Fall einer vom Hochwasser geretteten Schulklasse könnte strafrechtliche Folgen haben, wie die Luzerner Staatsanwaltschaft gegenüber Radio Pilatus und Tele 1 sagte. Nach dem Vorfall vergangene Woche hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen. Es wird ermittelt, ob es eine Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht gab. Die Polizei untersucht momentan, ob bei der Bachwanderung Pflichten verletzt und die Kinder so der Gefahr ausgesetzt wurden.

Am Dienstag, 14. August, war eine Schulklasse aus Rain und Hildisrieden im Entlebuch auf einer Wanderung unterwegs gewesen. An der Stelle, wo die Fontanne in die kleine Emme fliesst wurden sie vom stark ansteigenden Bach überrascht. Es waren 39 Sekschüler und 4 Begleitpersonen unterwegs, einige von ihnen haben sich leicht verletzt. Alle konnten aber dank dem Einsatz von Polizei, Feuerwehr, Ambulanz und Rega aus dem Gefahrenbereich gerettet werden.

Die Emme in Malters