Vorwärts mit der Sanierung der Zimmeregg-Badi

Stadtparlament bewilligt Projektierungskredit von 870'000 Franken

Die Zimmeregg-Badi im Luzerner Stadtteil Littau.

Die Zimmeregg-Badi im Luzerner Stadtteil Littau soll nach dem Willen des Stadtparlaments saniert werden. Der Projektierungskredit von 870'000 Franken wurde bewilligt. Das über 50-jährige Freibad hat eine Sanierung seit Längerem nötig. Geplant ist, das heutige 50-Meter-Becken auf die Hälfte zu verkürzen. Die Stadt rechnet mit Gesamtsanierungskosten von rund 12 Millionen Franken.

Die Sanierung des Waldschwimmbades war für alle Parteien unbestritten. Für Diskussionen sorgte die Sanierung des Farbanstrichs in den Becken. Dieser ist mit dem gesundheitsschädigenden Schadstoff PCB belastet. Weil alle Becken Edelstahlwannen erhalten, könne auf einen Teil dieser PCB-Sanierung verzichtet werden, forderte FDP-Stadtparlamentarier Reto Kessler. Die belastete Farbe käme unter die Stahlwannen zu liegen, eine Sanierung sei somit nicht nötig und man könne Geld sparen, so Kessler. Die Parlamentsmehrheit lehnte diesen Anrag jedoch ab.

Die Idee vom Schräglift

Eine Idee von einem Schräglift machte Andràs Özvegyi von den Grünliberalen. Mit einem solchen Schräglift von der Fluhmühle im Stadtteil Reussbühl wäre das Waldschwimmbad auch von der Innenstadt her besser erreichbar, so Özvegyi. Viele Parlamentarier erinnerten dabei aber an die jahrelangen Diskussionen rund um die Sanierung der Gütschbahn, worauf der Grünliberale seine Idee wieder zurückzog.

Insgesamt kostet die Sanierung der Zimmereggbadi rund 12 Millionen Franken. Geplant ist die Sanierung ab September 2021 bis im Frühling 2022.